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23.11.2010 Die Nonnen von Avignon erobern die britischen Charts!



Nur wenige Tage nach der Veröffentlichung von "Voices: Chant From Avignon" zeichnete sich ab, dass das Album vom britischen Publikum mit Begeisterung aufgenommen wurde. Dann war es offiziell: Die Nonnen von Avignon stürmten direkt die Top 15 der britischen Albumcharts! Ein grandioser Erfolg und eine faszinierende Geschichte: "Voices: Chant from Avignon" ist ein Album mit Gesängen, das auch die Bestimmung der zurückgezogen lebenden Schwestern wiederspiegelt: "Der Gregorianische Choral hilft uns dabei, Gott dem Herrn ganz nah zu sein. Es spricht nicht zu den Sinnen, sondern zu der Seele."

Die Gemeinschaft der Benediktiner Nonnen von Notre-Dame de l'Annonciation wurde 1979 gegründet und fand ihre Heimat in Le Barroux, in der Nähe von Avignon in der französischen Provinzregion. Die Schwestern führen ein beschauliches, zurückgezogenes Leben, dem Gebet und der Arbeit gewidmet. Ihre Gebete in Form des Kirchengesangs haben sie schließlich über die Landesgrenzen Frankreichs hinaus bekannt gemacht und ihnen einen Plattenvertrag mit Decca in London beschert. Nun kommt ein Charterfolg in Großbritannien noch hinzu! Faszinierend und eindrucksvoll eröffnen die Nonnen von Avignon dem Hörer eine Welt hinter den klösterlichen Mauern, der man sich durch den Klang ihres Gesangs nahe fühlen wird.

"Voices: Chant from Avignon" ist in Österreich seit dem 05.11.2010 erhältlich.



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13.09.2010 Capella Leopoldina: Fusion



Die Capella Leopoldina wurde im Jahr 1992 von Jörg Zwicker gegründet. Entsprechend der Musiktradition am Wiener Hof unter Leopold I. vereint das Ensemble zahlreiche Musiker aus Österreich und den bedeutendsten europäischen Musikmetropolen.

Einen Schwerpunkt der Arbeit bildet die Oratorien- und Orchesterliteratur des 17. und 18. Jahrhunderts, doch stehen auch kammermusikalisch besetzte Werke auf dem Programm. Capella Leopoldina musiziert ebenso in einfacher Continuo-Besetzung in Verbindung mit einem oder mehreren Sängern.


„FUSION – Baroque meets Jazz“

Eine alte irische Volksweise als Pop-Ballade - ein Nr. 1-Hit aus den 70ern als barocke Triosonate – ein Renaissancetanz als funkig-grooviges Highlight – ein Duett eines historischen Zink mit einem modernen Saxophon...

CAPELLA LEOPOLDINA und AMEN fusionieren historische Aufführungspraxis und modernen Jazz. Was dabei herauskommt ist ein Feuerwerk an höchster Improvisationskunst und Klangfarbenvielfalt – voller Kreativität und pulsierender Musizierfreude!




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09.09.2010 Benyamin Nuss plays Nobuo Uematsu



Was die Generation "PlayStation" schon immer wusste, lernt jetzt die Klassikwelt: Die spannendste neue Musik kommt aus der Konsole.
Benyamin Nuss - ein junger deutscher preisgekrönter Pianist hat sich in den letzten Jahren mit den Helden seiner Kindheit beschäftigt, er hat Liszt, Bach und Chopin studiert, Jugend Musiziert gewonnen, daneben noch zahlreiche Stipendien erhalten und vor zwei Jahren sein Klavierstudium in Köln begonnen.
 
 

 
SuperHeavy Miracle 468er

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27.08.2010 Rolando Villazón - Mexico



¡México!, das erste Album mit Liedern aus seiner Heimat, zeigt eine neue Facette des Künstlers Rolando Villazón. International bekannte und beliebte Stücke wie Bésame mucho, Cucurrucucú paloma, Noche de ronda, Solamente una vez sowie ein Medley von Cielito lindo und México lindo y querido werden hier neu arrangiert vorgestellt. Der Pianist, Komponist, Arrangeur und Produzent Gonzalo Grau, ein großer Künstler, der mit seiner Arbeit Klassik und Popmusik verbindet, hat das Album produziert. Die neuen Arrangements der Lieder für Kammerensemble stammen aus der Feder von Efraín Oscher, Gonzalo Grau und dem Komponisten Daniel Catán, der mit Comprendo, nach einem Text des mexikanischen Dichters Manuel Acuña, auch ein eigenes neues Lied beigesteuert hat. Der Flötist Efraín Oscher ist Gründer und Leiter der Bolívar Soloists, die Rolando Villazón bei diesem Projekt begleiten.

Diese Hommage an Mexiko macht nicht nur den Reichtum seiner Traditionen und die Größe seiner Komponisten deutlich. Das Album erscheint zudem in dem Jahr, in dem das Land die 200jährige Unabhängigkeit und den 100. Jahrestag der mexikanischen Revolution feiert. Im Juni 2010 stellt Rolando Villazón seine neue Aufnahme gemeinsam mit den Bolívar Soloists mit Konzerten in Mexico City, Guadalajara und Acapulco vor. Im November und Dezember präsen­tieren sie das Programm auf einer ausgedehnten Europatournee, die sie nach Berlin, Paris, München, Wien, Mannheim, Hannover, Baden-Baden, Frankfurt und London führt.

Rolando Villazón über sein neues Album:

»Diese wundervollen mexikanischen Lieder aufzunehmen, war mir ein ganz besonderes Anlie­gen. Ich bin zutiefst überzeugt davon, dass der künstlerische Wert dieser Musik weit über reine Unterhaltung hinausgeht.

Wir Mexikaner – und Lateinamerikaner generell – drücken uns am liebsten in Musik aus, singen ist ein fester Bestandteil unseres Lebens. Ich denke manchmal, dass wir unsere Gefühle wohl am besten mitteilen können, wenn wir von ihnen singen. Wenn ein Mexikaner glücklich ist, dann singt er vor Freude, leidet er, fließen die Tränen mit Musik freier. Und wenn ein Mexikaner sich verliebt, dann zieht er gern mit einer Mariachi-Kapelle zum Haus seiner Liebsten und erklärt ihr seine Liebe mit einem Ständchen. Ich selbst habe eine ganze Reihe dieser Lieder für meine Frau gesungen.

Die Texte sind in meiner Muttersprache und – was vielleicht noch wichtiger ist – sie sprechen die Sprache meiner Gefühle. Man kann diese Lieder insofern ›klassisch‹ nennen, als jedes von ihnen für einen ganz bestimmten Moment in der Geschichte mexikanischer Kultur steht. Schon deshalb verdienen sie es, auch von klassischen Musikern gespielt zu werden.

Durch die Zusammenarbeit mit den Bolívar Soloists ließ sich das Projekt so realisieren, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wollte keine mexikanische Musik im Hollywood-Stil mit Arrangements für großes Orchester. Ich wünschte mir vielmehr ein Kammerorchester, das die intime Stimmung dieser Musik einfängt und gleichzeitig das Feuer entfacht, das in ihr steckt.

Efraín Oscher hat mich dabei sehr unterstützt, ebenso Gonzalo Grau. Sie haben mit ihren Arrangements genau den Ton getroffen, nach dem ich gesucht hatte. Und sie waren unverzicht­bar für die Koordination des Projektes und dieses Ensembles von Ausnahmemusikern. Ich freue mich sehr, dass wir auch ein neues Lied von Daniel Catán aufnehmen konnten, einem der derzeit erfolgreichsten Komponisten mexikanischer klassischer Musik.

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20.08.2010 Elina Garanca mit neuen Album Habanera



Auf dem neuen Album von Elina Garanca "Habanera" dreht sich alles um die Themen "Spanien, Zigeuner und Carmen" in der vielfältigen Weltsprache Musik. Angefangen bei Bizets erster Fassung der berühmten "Habanera" durchmisst Garanca ein musikalisches Spektrum, das von Lehárs Operette "Zigeunerliebe", über Ravels populärer "Vocalise en forme de Habanera" und Barbieris Zarzuela bis hin zu Leonard Bernsteins "Candide" sowie Liedern von de Falla und anderen spanischen Komponisten.einen der Gründe für ihre intensive Beziehung zum spanischen Kolorit erklärt die Mezzosopranistin so: "Mein Mann kommt aus Gibraltar, er ist also in unmittelbarer Nähe zu Spanien aufgewachsen. Er hat mir diese Gattung nahe gebracht und mir einige bekannte Stücke daraus gezeigt."

 

 


11.08.2010 Daniel Kehlmann: Der fernste Ort



Was ist Realität und was Fiktion? Die Grenzen verschwimmen in Daniel Kehlmanns Der fernste Ort. Nur eines steht fest: Auf Hoffnung allein darf niemand setzen. Kehlmann schickt seinen Protagonisten auf eine Reise, auf der es am Ende keine zweiten Chancen gibt.
Das frühe Meisterwerk von Bestsellerautor Daniel Kehlmann

Julian, ein junger Mann, mit sich selbst und seinem Leben unzufrieden, nutzt einen Schwimmunfall, um sich davonzumachen. Dass man ihn für tot halten muss, scheint ihm die ultimative Chance zu sein, aus seinem bisherigen Leben zu fliehen. Noch einmal lässt er seine Erinnerungen Revue passieren: die Kindheit, die zähen Anstrengungen, neben dem hochbegabten Bruder zu bestehen, den Zerfall der Familie und die gescheiterten Versuche, die eigene Mittelmäßigkeit zu überwinden.

Gelesen von Matthias Brandt (Deutscher Hörbuchpreis 2010)

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