Justin Bieber - My Worlds / Never Say Never
Katalognummer: 5335968
VÖ-Datum: 01.11.2011
Konfiguration: CD
Label: Universal
- Justin Bieber Bio 2009
Es
gibt eine Sache, die würde man wohl kaum von einem Jungspund wie Justin Bieber
erwarten: Dass in ihm eine alte Seele schlummert. Doch muss man sich die Songs
des mittlerweile 16-jährigen Wunderkinds nur flüchtig anhören, um zu erkennen,
dass er dem Gros der Retorten-Popacts um Lichtjahre voraus ist.
Nachdem Justin im Jahr 2007 diverse selbst gedrehte Videos auf YouTube
hochgeladen hatte, in denen das Multitalent brillante Coverversionen von Usher,
Ne-Yo und Stevie Wonder zum Besten gab, dauerte es nicht lange, bis die Anzahl
der Views die 10-Millionen-Marke knackte – und das alles nur durch (digitale)
Mundpropaganda.
„Angefangen zu singen habe ich vor rund drei Jahren“, erzählt der Kanadier, der
als Einzelkind in Stratford, Ontario, aufgewachsen ist. „Irgendwann nahm ich
dann an Stratford Idol, einem regionalen Gesangswettbewerb, teil. All meine
Konkurrenten hatten vorher Gesangsunterricht genommen oder sie kamen gleich mit
ihren persönlichen Gesangslehrern. Ich hingegen hab das alles zu der Zeit nicht
sonderlich ernst genommen; ehrlich gesagt habe ich einfach nur so für mich im
Haus meiner Eltern gesungen. Ich war gerade mal 12 und plötzlich landete ich
auf dem zweiten Platz.“
Um diesen Triumph zu feiern und sein Talent mit dem Rest der Familie zu teilen,
begann er damit, erste Aufnahmen bei YouTube zu posten. „Eigentlich hab ich nur
die Videos von dem besagten Wettbewerb bei YouTube hochgeladen, damit meine
Freunde und Angehörigen das auch mal zu sehen bekommen“, sagt er. „Doch
scheinbar gefielen die Sachen auch anderen Leuten, die sich dann regelmäßig
über Updates informierten. Auf diese Weise wurde auch mein Manager auf mich
aufmerksam. Er sah meine Videos auf YouTube, meldete sich bei meiner Familie –
und jetzt habe ich einen Plattenvertrag!“
Sieben Monate nachdem Justin seine ersten Videos ins Netz gestellt hatte, flog
Scooter Braun, einst ein hohes Tier bei So So Def Recordings, den damals
13-Jährigen nach Atlanta, um ihn seinen Kollegen aus der Musikindustrie
vorzustellen. Zwar hätte schon Justins stimmliches Talent vollkommen
ausgereicht, um sie zu überzeugen, doch wusste Braun, dass sich Bieber auch
eine Reihe von Instrumenten, unter anderem Schlagzeug, Gitarre, Klavier und
Trompete, selbst beigebracht hatte...
„Als wir in Atlanta ankamen, fuhr uns Scooter zum Studio, und plötzlich stand
ich Usher auf dem Parkplatz gegenüber“, erinnert sich Justin. „Ich war vorher
noch nie außerhalb von Kanada gewesen, also ging ich einfach auf ihn zu und
sagte: ‘Hey Usher, ich stehe voll auf deine Songs, soll ich dir eins von deinen
Stücken vorsingen?’ Er antworte: „Ne, lass mal, Kleiner, gehen wir lieber rein,
ist sowieso viel zu kalt hier draußen.’“
Es dauerte jedoch nur wenige Minuten, die Usher auf YouTube verbringen musste,
bis auch er erkannte, dass er gerade einem zukünftigen Superstar begegnet war.
„Die Woche drauf ließ mich Usher wieder nach Atlanta einfliegen“, sagt Bieber.
„Ich sang für ihn und seine Crew, und er wollte mich auch auf der Stelle unter
Vertrag nehmen, aber ich hatte da noch dieses Treffen mit Justin Timberlake vor
mir, der mir ebenfalls einen Vertrag angeboten hatte. Letztendlich stellte sich
heraus, dass der Deal von Usher viel besser für mich war. Er hatte L.A. Reid
hinter sich, und Scooter hatte außerdem wahnsinnig viele gute Kontakte in
Atlanta. Wie dem auch sei: Jetzt ärgere ich Usher immer damit, wie er mich bei
unserem ersten Treffen hat abblitzen lassen.“
Im Oktober 2008 unterzeichnete Justin dann seinen Deal mit Island Records. Sein
Debütalbum „My World“ gewährt intime Einblicke in das Wesen eines aufstrebenden
Allround-Künstlers. Unterstützt von Produzentengrößen wie The-Dream und Tricky
Stewart, die bereits Rihannas „Umbrella“ oder auch „Single Ladies (Put A Ring
On It)“ von Beyoncé produziert haben, hat Justin zudem die richtigen Leute an
seiner Seite, um nun die gesamte Popwelt zu erobern.
















