21.10.2011 Culcha Candela Videopremiere zur neuen Single HUNGRY EYES
Am Freitag, dem 4. November erscheint
Culcha Candelas neue Single "
HUNGRY EYES". Das Video zur neuen Single feiert jetzt Videopremiere bei
MYVIDEO.at (hier!) und
CulchaCandela.de (hier!).
Kaum eine andere Band in Deutschland schüttelt mit einer vergleichbaren
Lockerheit Singlehits aus dem Ärmel wie Culcha Candela. Seitdem ihnen
mit der Single „Hamma!“ im Jahr 2007 der endgültige Durchbruch gelang,
haben sich Culcha Candela dauerhaft in der Top-Etage der deutschen
Musikszene niedergelassen – und machen keinerlei Anstalten, diese in
nächster Zeit wieder zu verlassen. In Zahlen liest sich das so:
Insgesamt über 2,2 Millionen verkaufte Tonträger, alleine in den letzten
fünf Jahren zwei Platinalben, zwei Goldalben, eine Platin- und drei
Goldsingles. Dazu konstant alle Singles in den Airplay-Top100, meistens
sogar mehrere in den Top 30 und eine davon in den Top 5. Das ist – in
Punkto Konstanz und Konsequenz – vielleicht die herausragende
Erfolgsstory, die die deutsche Musiklandschaft in den letzten Jahren zu
bieten hatte. Daneben sind sie vielleicht die engagiertesten
musikalischen Unterstützer von deutschen und globalen Charity-Projekten,
insbesondere für Jugendliche: Aktionen wie Africa Rise, Action Kidz
oder die UN Millennium-Kampagne sind nur einige der von Culcha Candela
mit Herzblut geförderten Hilfsprogramme.
Was aber ist das Geheimnis des konstanten Erfolges des Berliner
Sextetts? Wie meistens gibt es hierauf keine einfache und schon gar
keine alleinige Antwort. Sicher war es gut für die Band, erst bei ihrem
dritten Album mit einer massiven, alles verändernden Hitsingle
konfrontiert worden zu sein. Sicher war es auch gut, sich vorher in
verschiedenen Richtungen ausprobiert zu haben, verschiedene Wege und
Irrwege gegangen zu sein, um im Moment des Erfolges nicht den Blick für
das Wesentliche zu verlieren. Und natürlich sind es die Charaktere
innerhalb der Band, die das „System Culcha Candela“ in zehn Jahren
Bandgeschichte zu einer so präzise operierenden Organisation machen.
Sechs Berliner mit unterschiedlichen kulturellen Wurzeln, die
verschiedener kaum sein könnten und von denen jeder einzelne auf seine
Weise völlig unersetzlich für das Funktionieren der Band ist. Ebenfalls
kaum wegzudenken aus dem Culcha-Universum ist auch das
hauptverantwortliche Produzententeam WIR, das beständig für absoluten
cutting-edge-Sound, Druck und Tanzbarkeit sorgt. Auch die Mitarbeit von
Gastproduzenten ist mittlerweile Tradition: Diesmal haben u.a. Martelli,
BeatGees, Paul NZA und Crada ihr Scherflein beigetragen.
Mit ihrer einzigartigen Formation – sechs gleichberechtigte
Sänger/Frontmänner – und ihrer Stilistik haben Culcha Candela eine
völlig neue Schublade aufgemacht, beziehungsweise diese gleich mal
wieder zugemacht, ohne sich hinein zu begeben.
Vielleicht ist es viel einfacher, als man denkt, dem Phänomen Culcha
Candela auf die Spur und ihrem Erfolgsrezept nahe zu kommen: dazu kaufe
man sich ein Ticket zu einem ihrer Konzerte. Hier merkt man sofort, dass
man die Band quasi bei sich zu Hause besucht. Sie sind ein absolutes
Live-Phänomen! Und natürlich: Der Zusammenhang zwischen ihrem seit knapp
einer Dekade konstanten Tourprogramm und ihrer Fähigkeit, dem Publikum
Hit nach Hit um die Ohren zu hauen, ist unübersehbar. Culcha Candela
sind alles andere als ein Pop-Retortenprojekt, sie gleichen in gewisser
Hinsicht alten Rock´n´Roll-Recken, die ihre Studioalben ganz klar mit
dem Ziel produzieren, bei der nächsten Tour/Festivalsaison das richtige
Material zur Verfügung zu haben, um die Bühne abzufackeln.
Und was kommt dabei raus, wenn man so an die Sache herangeht?
Ein deutschsprachiges Pop-Album, bei dem einem die Spucke wegbleibt.
„FLÄTRATE“ spielt gekonnt und ironisch mit der eigenen Kommerzialität,
oszilliert zwischen gewaltigen Großraum-Dampfhämmern und fein-souligen
Tunes zum hinhören, ist erwachsen und souverän, hat aber trotzdem den
ungetrübten Fun-Faktor einer gelungenen Party. Voll auf die Zwölf, aber
manchmal eben trotzdem nicht nur die kürzeste Strecke zwischen A und B.
Das liegt natürlich auch an der seit Jahren immer noch großen
musikalischen Diversität zwischen den Protagonisten und dem inzwischen
bestens eingespielten Entstehungsprozess eines Culcha Albums (bitte
nachschlagen unter: Entscheidungsfindung, basisdemokratische). Und so
stehen treffsichere Top-10-Bretter wie "Hungry Eyes", "Am Start" oder
"Dieses Gefühl" auch einträchtig neben nachdenklichen und gefühlvollen
Songs wie "Morgen Fliegen" und "Big Fat Smile". Funktioniert das? Ja,
das funktioniert. Vielleicht auch deswegen, weil man sich inzwischen
einfach daran gewöhnt hat, dass Culcha Candela es einfach machen. Und
machen dürfen.
Wie jede große Band ist auch diese zu etwas geworden, das man mit nichts
mehr vergleichen kann: ein einmaliges Bandkonzept, ein
unverwechselbarer Sound, vielleicht sogar ein eigenes Genre. Besondere
Kennzeichen: Spaß, Hitsingles und Teamwork. Spätestens mit „FLÄTRATE“
sind Culcha Candela in ihrer eigenen Liga angekommen.